Fillertherapie

KONURALP AESTHETICS

FaltenTHERAPIE MIT HYALURONSÄURE

 

 

Im Laufe des Lebens kommt es insbesondere im Gesicht zu einem Elastizitätsverlust der Haut, verbunden mit dem Verlust des Unterhautfettgewebes, insbesondere bei schlanken Personen. Folge ist ein Herabsinken der gesamten Gesichtsstrukturen. Es bilden sich Nasolabialfalten, Marionettenfalten, kleine Hängebäckchen am Kinn und die Gesichtsform verändert sich von herzförmig zu oval bis kantig.

 

Den Volumenverlust versucht man mit sogenannten Fillern zu korrigieren. Filler sind zarte, sterile Gele, die je nach Bedarf von oberflächlich bis tief injiziert werden können. Ausschlaggebend für die Wahl des Fillers ist seine Zusammensetzung. Durch den Vernetzungsgrad in der Hyaluronsäure wird seine “Festigkeit und Volumengebung” definiert. Weniger vernetzte Filler injiziert man flach in die Haut z. B. bei kleinen Lachfältchen um die Augen. Hierbei geht es mehr um die Hydration. Tiefer eingegrabene Falten, zum Beispiel um Mund und Nase, versucht man mit kräftigeren Präparaten anzuheben und weichzuzeichnen.

 

Mit stark füllenden (“dicken”) Fillern kann man das jugendliche Volumen in der Wangen- und Kinnregion, das im Zuge einer Gewichtsreduktion oder durch den altersbedingten Fettverlust verloren gegangen ist, wieder herstellen. Das Produkt kann quasi ein “Mini”-Facelift simulieren, da die Haut über den Wangenknochen durch das Unterfüttern angehoben wird.

 

Hyaluronsäure ist ein Polysaccharid, also ein Mehrfachzucker, in Form einer durchsichtigen, gelartigen Flüssigkeit, und wird von unserem Körper selbst hergestellt wird. Hyaluronsäure kommt in allen lebenden Geweben vor. Dies ist der Stoff, in den die Kollagene eingebettet sind. Sie ist ein wichtiger Bestandteil unseres Bindegewebes. Leider nimmt während des natürlichen Alterungsprozesses die Produktion der Hyaluronsäure in unserer Haut immer mehr ab. Mit der Folge, dass die Spannkraft unserer Haut nachlässt, sie trockener wird und aus Fältchen Falten werden.

 

Was die Hyaluronsäure in der Faltenbehandlung so einzigartig macht, ist die Eigenschaft, dass sie, relativ zu ihrer Masse, sehr große Mengen an Wasser binden kann - bis zu sechs Liter pro Gramm Eigengewicht. Hierdurch füllt sich die Haut nach der Behandlung mit Feuchtigkeit und wird wieder voller und glatter. Der größte Vorteil von Faltenunterspritzungen mit Hyaluronsäure ist, dass es wie ein körpereigener Stoff vollkommen vom Körper abgebaut wird und so eine große Hautverträglichkeit hat. Je nach Stabilisierung der Hyaluronsäure kann der gewonnene Effekt der Faltenunterspritzung 6-12 Monate erhalten bleiben. Je öfter eine Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure wiederholt wird, desto länger halten die Ergebnisse der Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure in der Regel an.

 

Die Hyaluronsäure bindet stark Wasser und führt so zu einer Hautdurchfeuchtung, gleichzeitig neutralisiert sie freie Radikale und wirkt daher stark entzündungshemmend. Aufgrund dieser Eigenschaft sind Unverträglichkeiten und Allergien bei der Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure deutlich gering.

 

 

 

 

 

Faltenbehandlung mit Botulinum Toxin TypA

[BOTOX®]

 

Botulinumtoxin Typ A ist ein von Bakterien produziertes Protein. Es wird seit vielen Jahren erfolgreich zur Behandlung von spastischen Lähmungen, Gesichts- und Augenkrämpfen eingesetzt. Botulinumtoxin Typ A hemmt dabei die Überleitung ganz bestimmter Nervenimpulse. Es wird ganz oberflächlich in die kleinen mimischen Muskeln gespritzt und führt in den folgenden Wochen zu einer Entspannung genau dieser Muskeln.

 

Bei Zornes- oder Sorgenfalten (Querfalten der Stirn) sowie Krähenfüßen (Fältchen beim Zusammenkneifen der Augen) ist eine Behandlung mit Botulinumtoxin besonders erfolgreich. Die Falten entstanden über Jahre durch hundertmal am Tag ausgeführte Gesichtsbewegungen. Durch das ständige Kontrahieren der Muskeln sind diese so verkrampft, dass sie von allein nicht mehr entspannen können.

 

Das Medikament Botox® wird in die so genannte mimische Muskulatur injiziert, knapp unter der Haut und löst die Verspannungen und glättet die Haut.

 

Was muss ich nach einer Botulinumtoxin-Behandlung beachten?

 

Nach Wirkungseintritt (nach ca. 2 Tagen) sehen die Behandelten entspannter und glatter aus, wirken erholt und erheblich jünger.

 

In den drei Stunden nach der Behandlung sollte der Kopf aufrecht gehalten werden. Denn die Muskeln brauchen soviel Zeit, um das Medikament aufzunehmen und an sich zu binden. Darum sollte sich der Patient nach der Behandlung nicht hinlegen und körperliche Anstrengung meiden. Da man an den Einstichstellen allenfalls kleine Rötungen sieht, ist man sofort nach der Behandlung wieder gesellschaftsfähig.

 

Da niemals das ganze Gesicht behandelt wird, sondern nur einzelne Areale, können Emotionen uneingeschränkt gezeigt werden.

 

Da der Effekt nach einigen Monaten von selbst nachlässt, ist das Ergebnis der Behandlung nur temporär und sollte bei Missfallen einfach nicht wiederholt werden. Zwischendurch ist es nicht möglich, durch das Spritzen eines Anti-Serums die bereits erzielte Wirkung wieder aufzuheben. Allerdings versagt die Behandlung mit Botox bei manchen Menschen und wirkt gar nicht, weil deren Immunsysteme Antikörper gegen den Stoff bilden und das Medikament neutralisieren.

 

Welche Risiken gehe ich bei einer Botulinumtoxin-Behandlung ein?

 

Eine falsche Injektionstechnik oder Überdosierungen können zur unbeabsichtigten Ruhigstellung benachbarter Muskeln führen. Im Bereich der Augen bedeutet das eventuell ein herabhängendes Augenlid oder geringgradig absinkende Augenbrauen. Solche Nebenwirkungen sind bei korrekter Anwendung sehr selten. Falls sie auftreten, klingen sie nach rund drei Monaten von allein wieder ab. Wie bei jeder Injektion können natürlich kleine Blutergüsse an der Einstichstelle auftreten. In seltenen Fällen kam es auch schon vor, dass nach der Behandlung ein leichter Kopfschmerz für zwei bis vier Stunden auftrat. Häufiger ist jedoch das Gegenteil d.h., das Nachlassen von Kopfschmerzen bei Migräne-Patienten.

 

Kontraindikationen

 

Wie bei allen Eingriffen kann es auch bei der Injektion von Botox® (Botulinum Toxin Typ A) zu kleinen Blutungen und Schwellungen in der Haut kommen. In sehr seltenen Fällen berichten Patienten über das Auftreten von Kopfschmerzen und Spannungsgefühl. All diese Erscheinungen sind aber vorübergehender Natur und klingen im Regelfall innerhalb von 1 - 2 Tagen folgenlos ab. Das Präparat darf nicht bei Vorliegen von Muskelerkrankungen, Nervenleiden oder bei Schwangerschaft angewendet werden. Theoretisch kann es bei falscher Injektionstechnik oder durch unvorhergesehene Diffusion in bestimmte Areale z.B. zu einem asymetrischen Gesichtsausdruck kommen, der durch Nachinjektionen korrigiert werden kann. Durch die richtige Injektionstechnik und das Befolgen der ärztlichen Anweisungen, lassen sich solche Komplikationen vermeiden, die zudem nur vorübergehender Natur sind. Da der Effekt von Botox® nicht dauerhaft ist bilden sich auch unerwünschte Effekte nach einiger Zeit folgenlos zurück.

 

Wichtig ist es einen ausreichend langen Abstand zwischen den einzelnen Sitzungen zu halten, da es ansonsten möglicherweise zur Bildung von Antikörpern kommen kann. Diese können die Wirkung stark abschwächen oder sogar ganz aufheben. Daher ist es wichtig, Ihren Arzt über den Termin der letzten Behandlung korrekt zu informieren. Herr Dr. Konuralp achtet in seiner Praxis darauf, dass die Injektionsintervalle eingehalten werden.

 

Die Anwendung von Botox® zur Faltenbehandlung darf nicht erfolgen bei:

 

- Schwangeren

 

- Vorliegen von Hauterkrankungen oder Infektionen im Behandlungsgebiet

 

- Bekannten Gerinnungsstörungen

 

- Neuromuskulären Erkrankungen wie z.B. Myasthenia gravis

 

- Allergien auf Botulium Toxin oder einem der Zusatzstoffe

 

- Anwendung von Aminoglykosidantibiotika

 

Beeinflussung der Mimik durch eine Botox® Behandlung

 

Durch die Dosis und die Lage und Anzahl der Injektionspunkte lässt sich der Umfang des Einflusses von Botox auf die Mimik steuern. Oft berichtet die Presse über Prominente, die keinerlei Mimik nach einer Behandlung mit Botulinum Toxin aufweisen. Dies muss aber relativiert werden. Der erfahrene Arzt wird die Dosis und die Injektionspunkte so wählen, dass eine glättende Wirkung auf die Haut auftritt, aber dennoch eine Restmimik erhalten bleibt. Dies erfordert viel Erfahrung. Herr Dr. Konuralp verfügt über 10 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Botoxtherapie und ist in der Lage, in seiner Praxis, die Behandlung so durchzuführen, dass eine gute Restmimik vorhanden bleibt und das Ergebnis absolut natürlich wirkt.

 

Nachbehandlung

 

Unmittelbar nach der Injektion von Botox wird Herr Dr. Konuralp das behandelte Areal mit Cool-Packs kühlen um Schwellungen zu verhindern und die Diffusion des Wirkstoffes zu minimieren. Nach 5 Minuten kann die Kühlung beendet werden und es erfolgt eine genaue Untersuchung des behandelten Areals. Normalerweise sind dann nur noch die kleinen Einstichstellen sichtbar, die aber innerhalb kurzer Zeit verblassen. Nach ca. 2 Stunden können Sie wieder Ihr gewohntes Leben führen. Sie dürfen sich nach der Injektion allerdings mindestens 3 Stunden lang nicht hinlegen oder gebückt arbeiten. Ebenso sollen Sie die nächsten Tage anstrengende Tätigkeiten, Sauna oder Solarium meiden. Es ist nicht ratsam das behandelte Gebiet zu massieren oder anderweitig mechanisch zu beanspruchen.

 

Wirkdauer von Botox®

 

Bei sachgerechter Injektion und Anwendung einer adäquaten Dosis, kann mit einer Wirkdauer von ca. 4 Monaten gerechnet werden. Danach lässt die Wirkung langsam nach und die volle Beweglichkeit der Muskulatur kehrt zurück. Werden die Behandlungen mit Botox® regelmässig wiederholt, so beobachtet man eine Zunahme der Wirkdauer. Die Behandlung sollte nicht vor einem Zeitraum von 4 Monaten wiederholt werden, da es sonst zu einem Auftreten von neutralisierenden Antikörpern kommen kann, die die Wirkung vollständig aufheben können.

 

Muss ich später noch mal zum Arzt?

 

Durch eine zurückhaltende Dosierung wird Ihr Aussehen auf ganz natürliche Weise verbessert. Die Wirkung beginnt bereits nach wenigen Tagen und das Ergebnis ist nach 10 bis 14 Tagen sichtbar.

 

Etwa zwei bis drei Wochen nach der Injektion kann das Ergebnis besprochen und ggf. durch eine Nachinjektion perfektioniert werden.

 

Wenn der Effekt weiterhin erwünscht ist, muss die Behandlung in diesem Turnus wiederholt werden. Falls Schwellungen, Rötungen und Blutergüsse sich unmittelbar nach der Behandlung zeigen, sind diese vollkommen harmlos. Durch kalte Kompressen oder Eispackungen verschwinden sie meist schnell.

 

Jede Botox®-Behandlung verzögert die natürliche Hautalterung durch die Ruhigstellung bestimmter mimischer Muskulatur um einige Monate. Daher ist es sinnvoll, die Injektionen solange zu wiederholen, wie dieser Effekt gewünscht ist.

 

Wieviel kostet die Botox®-Behandlung?

 

Für einen Behandlungszyklus (6 Monate) ist je nach Behandlungsareal mit Kosten zwischen 200 bis 600 EUR (plus MwSt.) zu rechnen. Wir weisen daraufhin, dass wir an die Abrechnung nach GOÄ gebunden sind. Die Preise können daher nach Zeitaufwand, Schwierigkeitsgrad und Materialverbrauch variieren. Die genannten Preisspannen dienen daher lediglich als eine erste Orientierung.

 

 

 

 

 

 

 

Dr. M. E. Konuralp

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Telefon : 0621 / 43707545

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